Hoch kritische Lücken in Microsoft Office

12.10.2006

Und wieder ist es soweit, Microsoft veröffentlicht Updates am sogenannten "Patch Day"

Im Oktober waren zahlreiche Lücken in den Produkten von Microsoft aufgefallen. Erfolgreich ausgenutzt lässt sich mittels der Sicherheitslücken ein betroffener Rechner kompromittieren. Mittels speziell präparierten Office-Dokumenten könnte ein Angreifer Buffer Overflows erzwingen. Ein erfolgreicher Angriff lässt danach das Ausführen beliebigen Codes auf der attackierten Maschine zu. Microsoft rät dringend zu einem Update.

Die Lücken betreffen nachfolgende Office-Varianten und -Komponenten:

  • Access 2000/2002/2003
  • Excel 2000/2002/2003
  • Excel Viewer 2003
  • Frontpage 2000/2002/2003
  • InfoPath 2003
  • Office 2000
  • Office 2003 Professional Edition
  • Office 2003 Small Business Edition
  • Office 2003 Standard Edition
  • Office 2003 Student and Teacher Edition
  • Office 2004 for Mac
  • Office X for Mac
  • Office XP
  • OneNote 2003
  • Outlook 2000/2002/2003
  • Powerpoint 2000/2002/2003
  • Project 2000/2002/2003
  • Publisher 2000/2002/2003
  • Visio 2002/2003
  • Word 2000/2002/2003
  • Word 2003 Viewer

Bis zu einem Update empfehlen sich folgende Vorsichtsmaßnahmen:

  • Seien Sie vorsichtig beim Umgang mit Dateianhängen von E-Mails aus fremder Quelle. Sollten Sie unsicher sein, fragen Sie beim Absender nach Hintergrund und Inhalt der Datei.
  • Vorsicht ist auch beim Herunterladen von Dateien aus dem Internet geboten.
  • Halten Sie Ihre Anti-Virenprogramme immer auf dem aktuellen Stand
  • Wenn Sie ein PowerPoint-Dokument aus unbekannter Quelle dennoch unbedingt öffnen müssen, so tun Sie dies keinesfalls mit PowerPoint, sondern mit dem Programm PowerPoint-Viewer 2003, welches kostenfrei unter www.microsoft.com/downloads/details.aspx erhältlich ist. Nach Angaben von Microsoft ist dieses Programm nicht von der Sicherheitslücke betroffen.
  • Installieren Sie regelmäßig verfügbare Updates für die von Ihnen verwendete Software.

Von: eCOMM / tecchannel.de

Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
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