Statistische Analyse der Website geht auch ohne Google Analytics

25.10.2011

Statistiktools sind Hilfsmittel, mit denen Webmaster ihre Website auswerten können. Dadurch können sie herausfinden, welche Inhalte besonders beliebt sind, woher die meisten Besucher kommen und mit welchen Suchbegriffen die Seite gefunden wird. Viele Webmaster setzen dabei auf die datenschutzrechtlich umstrittene Lösung von Google. Doch es geht auch anders.

Mit Piwik bleibt die Kontrolle über die Statistischen Daten beim Webmaster (Bildquelle: Online-Demo von Piwik)

Auch wenn inzwischen vom Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Johannes Casper bestätigt wurde, dass ein datenschutzkonformer Einsatz von Google Analytics möglich ist (wir berichteten darüber bereits), gibt es doch auch Nachteile. Einer der größten Schwachstellen ist, dass die Software nicht lokal auf dem Server läuft, sondern bei Google. Dementsprechend liegt auch die Kontrolle der Daten nicht beim Webmaster selbst.

Wenn man die Kontrolle über die statistischen Daten selbst behalten will, eignet sich beispielsweise der Einsatz von Piwik, einer Open-Source Software, die problemlos auf dem eigenen Webserver installiert werden kann. Die Verarbeitung und Speicherung der Daten erfolgt dann auf dem eigenen Webserver und die Kontrolle bleibt somit beim Webmaster bzw. Administrator der Seite.

Die Datenschutzkonformität von Piwik wurde bereits vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz (ULD) bestätigt. Es bietet die Möglichkeit, IP-Adressen zu anonymisieren und auch eine Funktion, mit der Besucher das Tracking des Besuchs deaktivieren können.

Ansonsten hat Piwik einen ähnlichen Funktionsumfang wie auch Google Analytics und ist somit eine gute Open-Source Alternative.

Piwik setzt auf dem Webserver mindestens PHP 5.1 und eine MySQL Datenbank voraus und kann kostenlos von der Webseite heruntergeladen werden.

Von: Generalov

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