Studie zur "ePartizipation" sieht Berlin an der ersten Stelle

23.08.2004

Laut einer Studie von politik-digital.de ist Berlin bundesweit führend in der Bürgerbeteiligung über das Internet. berlin.de, der offizielle Internet-Auftritt der Stadt, biete relativ gute Möglichkeiten zur direkten Kommunikation der Bürger mit dem Senat.

Die Studie untersuchte 37 Websites von deutschen Städten mit mehr als 200 000 Einwohnern. Mit 39 von 55 möglichen Punkten platzierte sich dabei Berlin vor Essen und Düsseldorf auf den Plätzen zwei respektive drei. Positive Beispiele für die Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung sind z. B. das Bürgerforum zur geplanten Bebauung des Alexanderplatzes.

 

Aber es wurde auch Kritik geübt, denn 39 von 55 Punkten sprechen mehr gegen die Qualität der Mitbewerber, als für die Qualität des Berliner Angebots. Viele Potenziale der Online-Medien zur Bürgerbeteiligung sind noch ungenutzt: Das Internet könnte genutzt werden, um die Entscheidungsprozesse in der Verwaltung transparenter zu machen; direkte Bürgerbeteiligung bei der Entscheidungsfindung steckt noch in den Kinderschuhen.

Laut der Studie sehen die Stadtportale derzeit ihre Aufgabe vor allem in der "E-Administration", d. h. Online-Behördengänge u. ä. im Gegensatz zur "E-Demokratie", d. h. aktiver Bürgerbeteiligung.

Von: eCOMM

Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
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