Über die Hälfte der Deutschen ist online

26.05.2005

Das Internet wird von den Deutschen mittlerweile genauso als Informationsmedium wie als Kommunikationsmedium genutzt, so die Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF).

Laut den `Basisdaten zur internet facts 2005-I` sind inzwischen 54,9 Prozent der Deutschen online. Knapp ein Drittel (29,31 Prozent) war erst gestern im Web (45,30 Prozent letzte Woche und 48,60 Prozent im letzten Monat); ein klares Indiz für die hohe Nutzungsfrequenz des Internets und seine Etablierung als Alltagsmedium. Noch immer nutzen durchschnittlich mehr Männer (55,2 Prozent) als Frauen (44,8 Prozent) das Internet, und mit 24,7 Prozent ist die Altergruppe der 30- bis 39-Jährigen die zahlenmäßig stärkste Fraktion im Netz, allerdings bereits gefolgt von den so genannten Silver Surfern (50+ Jahre), die mit knapp einem Viertel der Internetnutzer (23,4 Prozent) auch im Internet eine inzwischen werberelevante Zielgruppengröße darstellen.

 

Die beliebtesten Zugangsarten, um online zu gehen, sind ISDN- oder DSL-Verbindungen (beide rund 25 Prozent). 81,7 Prozent der Onliner gehen von zu Hause aus ins Internet, 40,6 Prozent am Arbeits- bzw. Ausbildungsplatz, ein Drittel (33,5 Prozent) bei Freunden bzw. Verwandten.

 

Besonders interessant für Werbetreibende und Mediaplaner sind die weiteren Ergebnisse zum Nutzungs- und E-Commerce-Verhalten der deutschen Bevölkerung. Dass das Internet nicht mehr vorrangig als Kommunikationsmedium, sondern inzwischen gleich stark als Informationsmedium genutzt wird, zeigen die folgenden Zahlen: Rund drei Viertel der Onliner nutzen das Web zur E-Mail-Kommunikation (70,3 Prozent); und genauso viele (70,1 Prozent) zur Informationsrecherche. Weitere Nutzungsschwerpunkte sind Online-Banking und Online-Shopping (beide rund 37 Prozent).

 

Was die Hitliste der online gekauften Produkte bzw. Dienstleistungen betrifft, so wird diese angeführt von Büchern (29,3 Prozent), gefolgt von Eintrittskarten für Kino oder Theater etc. (26,5 Prozent) sowie Flug- und Bahntickets (22,1 Prozent) und Hotelbuchungen (21,1 Prozent). (ms/htverlag)

 

Hier die Studie als PDF zum Download (ca. 1.2 MB)

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