US-Studie: Kleine und mittlere Unternehmen besonders bedroht von IT-Lücken
15.08.2005
Das US-amerikanische Marktforschungsunternehmen Quocirca hat den Stand der IT-Sicherheit bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) untersucht. Ergebnis: Wegen Personalmangel und fehlender IT-Strategie sind sie besonders von IT-Sicherheitslücken bedroht.
Viele Unternehmen können sich demnach speziell geschulte IT-Administratoren nicht leisten und lassen deshalb Mitarbeiter "in Teilzeit" die IT-Leitung übernehmen, obwohl diese über wenig oder gar keine Ausbildung im IT-Bereich verfügen. Bei ca. 25 Prozent der untersuchten US-amerikanischen KMU und knapp 50 Prozent der SOHO- (Small Office / Home Office) Anwender ist dies der Fall. Ein weiteres Einfalltor für IT-Bedrohungen stellt bei den meisten Unternehmen die heterogene IT-Struktur dar. Hard- und Software werden dabei nicht konsequent von einem Anbieter gekauft, sondern nach Bedarf nach und nach zusammengestellt. Das führt häufig zu einem IT-Patchwork aus unterschiedlichsten Betriebssystemen, Anwendungen und Netzwerkkomponenten, die kaum zu kontrollieren sind.
Die Autoren der Untersuchung hegen die Hoffnung, dass es zukünftig mehr Komplettlösungen aus Hard- und Software für KMUs gibt.
Link zu den Studienergebnisse bei Quocirca:

