Erpresserische DDOS-Attacken nehmen zu

26.08.2005

Distributed-Denial-of-Service-Attacken (DDOS) auf große kommerzielle Internetseiten haben in letzter Zeit massiv zugenommen, teilweise mit erpresserischem Hintergrund.

Kriminelle nutzen Bot-Netze, die durch Würmer und Viren eingerichtet wurden, um Unternehmen mit DDOS-Attacken dazu zu erpressen, "Lösegeld" für ihre Internetseiten zu zahlen. Durch die Angriffe werden die Webseiten so mit Anfragen überlastet, dass legitime Besucher die Seiten in ihren Browsern nicht mehr aufrufen können. Dies führt bei kommerziellen Seiten natürlich zu einem Einkommensausfall. Erst nachdem die erpressten Unternehmen die geforderte Summe bezahlen, blasen die Verbrecher die Angriffe ab. Wieviele Internet-Unternehmen auf diese Erpressungen eingehen ist unbekannt, aber ein Anbieter schlägt jetzt zurück. Er weigert sich, die geforderte Summe von 40000 Euro an die Erpresser zu zahlen und lobt dieses Geld stattdessen als "Kopfgeld" für die Ergreifung der Gangster aus.

Von: eCOMM

Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
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