Studie: Open- und Closed-Source-Software koexistieren friedlich
09.11.2005
Eine von Novell - seit einigen Monaten Eigentümer des Linux-Distributors SuSe - hat in einer Studie den Einsatz von Open- und Closed-Source-Software abgefragt. Ergebnis: Die meisten Unternehmen nutzen beides.
Abseits aller dogmatischer Linux-Evangelien setzen die meisten der befragten Unternehmen beide Modelle gemeinsam ein, 69 % der Studienteilnehmer nutzen z. B, Linux- und Windows-Betriebssysteme gemeinsam im Netzwerk.
90 % der Befragten planen zumindest den Einsatz von Linux. Dabei wird das Open-Source-Betriebssystem bisher meist als stabiles Serversystem eingesetzt, während auf den Clients Windows-Systeme laufen.
Aber Open Source heißt ja nicht automatisch Linux. Auf vielen Windows-Systemen laufen Open-Source-Anwendungen, häufig ohne, dass sich der Anwender dessen bewußt ist. Bekannte Beispiele sind z. B. die Anwendungen der Mozilla Foundation wie Firefox, Thunderbird usw., oder die Office-Suite OpenOffice. Auch kleine Systemutilities wie 7-Zip finden zunehmend Verbreitung.

