Studie zur Qualität von Internetseiten
16.11.2005
Die FH Potsdam hat gemeinsam mit der Agentur interactive tools - deren Geschäftsführer Gastdozent war - einen Katalog mit Qualitätskriterien für Internetseiten erstellt. Untersuchungsgegenstand waren die Webseiten von 21 Krankenkassen.
Die Websites der Krankenkassen wurden ausgewählt, weil diese sich als serviceorientierte Dienstleister zu etablieren versuchen und zunehmendem Konkurrenzdruck ausgesetzt sind. Zudem bilden ihre potentiellen Zielgruppen als Internetnutzer einen repräsentativen Durchschnitt der aktuellen Bevölkerungsstruktur ab.
Ziel soll es sein, übergreifend und unabhängig von Branche und Unternehmensart Instrumentarien zur Qualitätssicherung im Internet anzuwenden, um einen einheitlicheren und vor allem höheren Standard gewährleisten zu können.
Im Bereich der Usability schnitten überraschenderweise die (relativ) kleinen Kassen am besten ab. Dies mag damit zusammenhängen, dass mit steigendem Seitenumfang eines umfangreicheren Online-Angebots bei größeren Kassen auch Anspruch und Anforderungen an eine stringente und übersichtliche Nutzerführung steigen.
Bei der Interaktivität schnitten alle Kassen im Prinzip dank vielfältiger Dialogoptionen gut ab. Noch immer werden allerdings wenige Arbeitsprozesse wirklich online abgewickelt, d. h. die Krankenkassen nutzen das Einsparungspotential durch IT und Internet nach wie vor nicht aus.
Die visuelle Gestaltung der Seiten war insgesamt gut, wobei hier die großen Kassen durch ihre starken Markenauftritte dominierten.
Im Hinblick auf technische Kmponenten enttäuschten die meisten Krankenkassen: Nur 4 der 21 getesteten Webseiten waren barrierefrei gestaltet.
Die unten aufgeführte Internetseite gibt lediglich Auszüge aus einer Semesterarbeit wieder, ausführlichere Informationen erhalten Sie dort auf Anfrage.
- Links:
- Weitere Informationen zur Studie und Einblick in den Kriterienkatalog: www.interactive-quality.de/site/DE/int/01_ueber_die_studie/container_home.php

