Online-Shopping: Ost vor West
14.03.2006
Die neuen Bundesländer liegen im Online-Shopping vor den alten Bundesländern. Dies geht aus Studie hervor, die EuPD Research im Auftrag des ebay-Bezahldienstes PayPal durchgeführt hat.
So haben 53,8 der ostdeutschen Online-Shopper in den letzten sechs Monaten 10 Mal oder mehr online etwas erworben, westdeutsche Shopper hingegen nur 28,2 Prozent.
Weiterhin lässt die Studie darauf schliessen, dass im Westen vor allem eine schnelle Lieferung und ein komfortabler Bezahlvorgang wichtig sind. Im Osten sind weit verbreitete Bezahlverfahren besonders wichtig (72,2% zu 55,1%). Auch das Preisbewusstsein ist im Osten mit 82% höher.
Auch die gekauften Produkte unterscheiden sich, der Osten kauft mit 82,7 Prozent am liebsten Bücher, der im Westen sind CDs und DVDs auf Platz eins (60,9%).
Trotz der größeren Einkaufserfahrung sind die Ostdeutschen sensibler im Umgang mit persönliche Daten. 77,4 Prozent meiden Bezahlverfahren, bei denen die Sicherheitsverschlüsselung nicht erkennbar ist (West: 60,1 Prozent). 95,5 Prozent setzen auf die Überweisung - im Westen sind es nur 82,8 Prozent. Was elektronische Bezahlverfahren betrifft ergibt sich hingegen ein gemischtes Bild: Bei Kreditkarten punktet der Westen mit 40,6 Prozent (Osten: 37,6 Prozent), bei der Verwendung von PayPal liegen Ost und West mit rund 18 Prozent wieder gleich auf. Andere Verfahren wie Treuhandservices und die Bezahlung per Telefon/Handy sind dagegen im Osten etwas verbreiteter.

