Klassische Zahlungsmethoden dominieren im Online-Handel

14.12.2006

Das Internet wartet regelmäßig mit einer Reihe innovativer Ideen auf. Von E-Business bis Web 2.0, jede neue Entwicklung wird begeistert angenommen. Bezahlt wird online aber weiterhin wie eh und je - und das wird sich auch nicht ändern, so Spezialisten von Deutsche Bank Research.

Nach wie vor dominieren die etablierten Zahlungsarten wie Kreditkarte, Rechnung oder Lastschrift die Zahlungsmethoden in deutschen Onlineshops. Der Kunde verhält sich also weiterhin konservativ was finanzielle Dinge betrifft - eher kleinere Verfahren wie Firstgate spielen bisher eine untergeordnete Rolle. Laut DB Research wird sich auch daran in den nächsten Jahren nicht viel ändern.

Kleine innovative Verfahren - allein in Deutschland sind über 40 Systeme unter fantasievollen Namen wie Crandy, CoralPay oder Luup aktiv - werden laut Heng weiter ein Nischendasein fristen. Das unter dem Dach des Internet-Auktionshauses eBay aufgehängte System PayPal bildet hier die große Ausnahme. Im Sog von eBay setzen PayPal mittlerweile über 100 Millionen Nutzer in über 100 Ländern und 17 Währungsräumen ein. Das Geschäftsmodell PayPal weise auf die Bedeutung eines großen Kooperationspartners und damit auch auf den stark ausgeprägten Netzgütereffekt bei Zahlungssystemen hin. Weiter Informationen zu Internet-Themen wie Web 2.0 und E-Payment finden Sie auf der Internetseite der Deutschen Bank Research Gruppe.

Von: eCOMM / DBResearch

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