Microsoft stellt klar: Vista-fähig ist nicht Aero
16.04.2007
Die Hintergrundgeschichte ist schnell erzählt: Es war einmal eine Frau, die sich in den USA einen neuen Rechner kaufte, der laut Aufkleber "Vista capable" war - also in der Lage, Microsofts neues Betriebssystem Vista zu booten. Nun stellte sich alsbald heraus, dass dies zwar zutraf, nur nicht in der gewünschten Form: Weil der Rechner vermutlich reichlich schwach auf der Brust war, wollten die optischen Spielereien des Betriebssystems wie die pseudo-3D-Oberfläche "Aero" und andere Features nicht laufen. Statt wie unterstellt "Home Premium", leistete der Computer nur "Home Basic", Flugs ging die Kundin vor Gericht, eine Sammelklage gegen Microsoft wird angestrebt. Begründung: Da der Konzern mit Aero für Vista geworben hatte, könne man als Kunde von einem Vista-fähigen Rechner auch Aero erwarten. Inzwischen hat Microsoft in den USA seine Web-Seiten bezüglich der Vista-Fähigkeit von PCs auf den neusten Stand gebracht. Ursprünglich hieß es: "Das "Windows Vista Capable"-Logo ist bestimmt, um Kunden die Sicherheit zu bieten, dass der Computer, den sie heute kaufen, in der Lage ist, die Kernkomponenten von Windows Vista zu erfahren."

