IT-Innovation als Rettungsanker der Weltwirtschaft
27.10.2008
KMUs im Visier - Microsoft eröffnet Innovation Center in Wien
"Technologische Innovation ist genau das, was wir angesichts der turbulenten aktuellen Wirtschaftssituation benötigen. Vor allem kleinere und mittlere Unternehmen spielen dabei eine essenzielle Rolle." Mit diesen Worten hat Jean-Philippe Courtois, President Microsoft International das erste Microsoft Innovation Center (MIC) am Standort Wien eröffnet. Das neue Zentrum soll die lokale IT-Wirtschaft stärken und mittelfristig einen Beitrag zur Linderung des Fachkräftemangels im Land leisten. Noch im November wird daher mit dem KarriereCampus ein Recruitment- und Ausbildungsprogramm am MIC gestartet.
Einen Schlüssel zur Stärkung lokaler IT-Unternehmen ortet Microsoft in der Nutzung umfassender Kommunikationslösungen. Das Innovation Center kooperiert aus diesem Grund mit dem Unified-Communication-Anbieter Polycom, der dem MIC die Infrastruktur zur Verfügung stellt. Über moderne Video-Kommunikationslösungen sollen das Wiener MIC mit den weltweit über 120 Standorten sowie lokale IT-Unternehmen global vernetzt werden. "Gerade KMUs wissen oftmals gar nicht, was heute technologisch bereits möglich ist. Wenn sie wie hier im Innovation Center in der Praxis demonstriert bekommen, wie einfach globale Business-Kommunikation durchgeführt werden kann, sind sie die ersten, die selber derartige Lösungen integrieren", erklärt der aus Dubai über Video-Wall zugeschaltete Vice President for Polycom EMEA, Steve Leyland.
Über Unified Communication könnten kostenintensive und umweltschädigende Reisetätigkeiten eingeschränkt werden, was wiederum auch kleineren Unternehmen zugute komme. "In unserer globalisierten Welt geht es im Grunde vor allem um Kommunikation. Kleineren Unternehmen eröffnen sich durch die technologischen Möglichkeiten hervorragende Chancen, um global erfolgreich zu sein", unterstreicht auch Courtois im Gespräch mit pressetext. Das MIC in Wien werde folglich auch nicht isoliert operieren, sondern Teil des Riesennetzwerkes von 120 MIC-Standorten werden. "Insgesamt hat Microsoft weltweit über 700.000 IKT-Unternehmen als Partner. Wir sehen es als unsere Aufgabe, neue Entwicklungen und Lösungen global voranzutreiben", so der Microsoft International President.
Die bei der Eröffnung anwesende Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, Brigitte Jank, begrüßt die neu geschaffene Plattform ebenfalls. "Innovation ist und bleibt die treibende Kraft der Wirtschaft. Durch die Verbindung von kreativem Output mit der entsprechenden Qualität können sich heimische Unternehmen seit Jahren vor allem in Nischenmärkten als Weltmarktführer etablieren", meint Jank. Auch sie verwies auf die besondere Leistung kleinerer und mittlerer Unternehmen im IKT-Bereich. "Wir müssen diese Unternehmen und deren Erfolge aber noch sichtbarer machen", ist Jank überzeugt. Ähnlich auch Roland Ledinger, Leiter des IKT-Bereichs Strategie im Bundeskanzleramt: "Die Innovationsführerschaft kann man nur erreichen, wenn alle Innovationsressourcen aus Forschung und Entwicklung, Wirtschaft und Verwaltung optimal vernetzt werden."
Für die Hardware-Ausstattung des Microsoft Innovation Centers, die heute ebenfalls eingeweiht wurde, zeichnet neben Polycom in erster Linie HP verantwortlich. Den künftigen Benutzern werden modernste Blade-Server, Notebooks, Desktops und Monitore zur Verfügung gestellt. "Wir freuen uns, mit marktführenden Technologien und Lösungen unseren Beitrag zur Innovationskultur leisten zu dürfen", sagte Rudolf Kemler, Generaldirektor HP Österreich, bei der offiziellen Inbetriebnahme des ersten Serverknotens.

