Steuerberatung im Web erlaubt 24h-Zugriff auf Dokumente
30.01.2009
BMD präsentiert Plattformlösung für papierlose Kommunikation
Der ERP- und Softwareanbieter BMD Systemhaus hat auf der Wiener IT-Fachmesse ITnT seinen Onlineservice bmd.com vorgestellt, der die Kommunikation zwischen Steuerkanzleien und deren Mandanten entscheidend vereinfachen soll. So können freigegebene Auswertungen, aber auch andere Dokumente und Verträge rund um die Uhr und unabhängig vom Aufenthaltsort des Mandanten über Internet abgefragt werden. Das Aufrufen und Ausdrucken von Dokumenten und Kontoblättern bis hin zu gescannten Originalrechnungen ist über die Online-Plattform möglich.
"Das ist eine völlig neue Dienstleistungsqualität, die es in dieser Form bis dato nicht gegeben hat", erklärt BMD-Geschäftsführer Ferdinand Wieser. "Durch den 24h-Zugriff auf wichtige Dokumente hat man als Mandant die Kanzlei quasi Tag und Nacht bei sich. Das beste daran ist, dass diese Kommunikation vollkommen papierlos und über eine verschlüsselte sichere Verbindung stattfindet", so Wieser. Der Datenaustausch zwischen Mandant und Steuerkanzlei funktioniert darüber hinaus in beide Richtungen. Mandanten können der Kanzlei folglich jederzeit auch benötigte Dokumente, Rechnungen oder Verträge über eine integrierte Scanlösung auf elektronischem Wege zukommen lassen.
Neben der Einsicht in Auswertungen und laufende Kontoentwicklungen fungiert die Online-Plattform auch als Organisationsplaner, der Mandanten an anstehende Termine mit dem jeweiligen Betreuer erinnert und die Online-Kommunikation mit diesem erleichtert. Die Möglichkeiten, die Plattform zu nutzen, sind mannigfaltig. Von der Einsicht in die Lohnkonto-Entwicklungen bis hin zur Vorerfassung von Kassabüchern sind kaum Grenzen gesetzt. Auch die Anmeldung neuer Mitarbeiter bei der Sozialversicherung kann über die neue Plattform abgewickelt werden.
Bei der Absicherung der Verbindung setzt BMD auf SSL-Verschlüsselung, der Zugriff auf die Webplattform erfolgt mittels herkömmlichem Passwort-Login. Aber auch die Verwendung eines sicheren Token-Passworts ist laut Wieser möglich. Die Plattform verfügt darüber hinaus über ein umfassendes Rechtemanagement, das von der Kanzlei verwaltet wird. Unterschiedliche Mitarbeiter können folglich auf den firmeneigenen Account zugreifen, bekommen aber nur Einblick in die für sie vorgesehenen Bereiche.
BMD-Geschäftsführer Wieser zufolge soll das in Steuerkanzleien bereits erprobte System im dritten Quartal 2009 auch für die papierlose Rechnungs- und Dokumentenverwaltung von Unternehmen adaptiert werden. Bereits im Vorjahr hatte BMD eine Lösung für die vollautomatisierte Verarbeitung von elektronischen Rechnungen präsentiert.
- Links:
- www.bmd.at

