Erste Antivirenlösung für Netbooks präsentiert
05.03.2009
G Data setzt auf schnellen Scanvorgang und günstige Preise
Der deutsche Antiviren-Hersteller G Data hat auf der CeBIT die erste Antivirenlösung für Netbooks vorgestellt. Die für das boomende Segment der Mini-Notebooks konzipierte Software wird auf einem USB-Stick ausgeliefert und soll die mobilen Geräte vor Viren-, Spam- und Phishingbedrohungen schützen. Damit will G Data das Problem umgehen, dass Netbooks im Normalfall kein CD-Laufwerk besitzen bzw. der Download einer Security-Lösung über Internet ebenfalls unsicher ist. Die Installation über USB-Stick garantiert folglich geschütztes Surfen mit dem Netbook von der ersten Minute an.
Beim Leistungsumfang müssen die Netbook-User dabei keinerlei Abstriche machen. So ist die auf dem USB-Stick enthaltene Software mit der Vollversion der überarbeiteten G-Data-Lösung InternetSecurity 2010 identisch, die zusammen mit dem restlichen Line-up ebenfalls heute in Hannover vorgestellt wurde. Bei der jüngsten Generation seiner Security-Produkte setzt G Data auf völlig neue Scan- und Indextechnologien, mit denen die Geschwindigkeit beim Scanvorgang entscheidend verbessert werden soll. "Bei den aktuellen Produkten kommt erstmals ein selbstlernendes Fingerprinting-System zum Einsatz. Das bedeutet, dass die Software mit jedem Scanvorgang schneller wird und eine Überprüfung einer 60-Gigabyte-Platte schließlich gerade einmal eine Minute dauert", erklärt G-Data-Sprecher Thorsten Urbanski.
Eine bessere Scangeschwindigkeit erreichen die neuen Produkte auch durch Whitelisting. So werden Dateien, die aufgrund der Systembeschaffenheit gar nicht von einem Virus befallen werden können, vom aufwändigen Scanvorgang ausgenommen. Bereits seit dem Vorjahr unterstützen die Produkte auch Dual-Core- und Quad-Core-Rechenvorgänge. Nachgebessert wurde zudem, was die Inanspruchnahme des Arbeitsspeichers im laufenden Betrieb betrifft. So wird der Geräte-RAM G Data zufolge nun bis zu 80 Prozent weniger belastet als bei den Vorgängerversionen, was wiederum den leistungsschwächeren Netbooks zugute kommen soll. Voraussetzung für die Installation ist ein Windows-Vista- oder Windows-XP-System mit zumindest 512 Megabyte RAM.
Komplett überarbeitet wurde auch die Bedienoberfläche des neuen Line-up. So hat der deutsche Security-Anbieter die Programmoberfläche deutlich verschlankt. "Selbst bei der High-End-Lösung finden sich auf der neuen OneClick-Oberfläche gerade einmal zwölf Punkte, die übersichtlich die jeweiligen Funktionen auflisten. Darüber hinaus setzen wir auf ein einfaches Farbsystem, das Anwendern auf den ersten Blick verrät, ob alles im grünen Bereich liegt", erklärt Urbanski.
Nachgebessert wurde zudem auch beim Preis. So verbilligt sich das verkaufsstärkste Produkt InternetSecurity 2010 im Vergleich zum Vorgänger um zehn Euro auf 29,95 Euro. Die Netbook-Version wird fünf Euro mehr kosten, dafür bekommen Käufer aber auch einen voll funktionsfähigen USB-Stick mit zwei Gigabyte Speicher mitgeliefert. Neben den erwähnten Lösungen umfasst das heute vorgestellte Line-up auch die Einsteigerlösung AntiVirus, die ohne Spam- und Hacker-Schutz um 24,95 Euro erhältlich sein wird.


