Unternehmen investieren trotz Krise in die Sicherheit ihrer IT

25.08.2009

Investiert wird allerdings strikter denn je nach dem Kosten-Nutzen-Prinzip.

Was den Basisschutz ihrer IT zur Sicherung sensibler Unternehmensdaten betrifft, machen deutsche Firmen auch zu Zeiten knapp bemessener Budgets kaum Kompromisse. "Unternehmen können es sich nicht leisten, ihre Daten und ihr intellektuelles Kapital ungeschützt zu lassen", erklärt Romain Fouchereau, Research Analyst bei IDC, der Computerwoche. Investiert wird allerdings strikter denn je nach dem Kosten-Nutzen-Prinzip. Nach Beobachtung der Marktexperten setzten Unternehmen ihre Bestrebungen zum Schutz vor Sicherheitsbedrohungen sowie zur Erfüllung von Compliance-Vorgaben im vergangenen Jahr trotz rückläufiger genereller IT-Ausgaben unbeirrt fort.

Dass der Security-Markt vom Wirtschaftsabschwung bislang weitgehend verschont geblieben ist, zeigen auch konkrete Zahlen: Laut Gartner wurden 2008 global 13,5 Milliarden Dollar mit Security-Software umgesetzt - ein Plus von 18,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Doch auch das Geschäft mit der Angst wird die konjunkturelle Schieflage zu spüren bekommen: Für das laufende Jahr erwarten die Auguren weltweite Zuwachsraten von "nur" noch rund neun Prozent. Ein im Vergleich zum globalen IT-Markt, dem Gartner für 2009 ein Umsatzminus um sechs Prozent prognostiziert, allerdings immer noch fürstliches Plus.

Von: www.ecc-handel.de

Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
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