72 Prozent der Deutschen sind online

13.07.2010

Die Internetnutzung in Deutschland ist im vergangenen Jahr um 2,9 Prozentpunkte auf 72 Prozent gestiegen.

Laut dem aktuellem (N)ONLINER Atlas 2010 der Initiative D21 gelingt es somit erstmals, die 70 Prozenthürde bei der Internetnutzung zu überspringen. Innerhalb von einem Jahr haben somit zwei Millionen Menschen das Internet neu für sich entdeckt. In den kommenden zwölf Monaten wollen noch weiter 3,8 Prozent Nutzungsplaner das Internet nutzen. 2009 waren es noch 4,3 Prozent.

Auch wenn die Zahl der Internetnutzer Jahr für Jahr ansteigt, sind noch immer 28 Prozent und damit knapp 19 Millionen Menschen über 14 Jahren nicht online. Ohne gezielte Maßnahmen und Förderung wird in Zukunft mit geringeren Steigerungen zu rechnen sein. Vergleicht man die aktuellen Wachstumsraten mit denen aus dem Vorjahr, so wird deutlich, dass diesjährige Wachstum  um 1,1 Prozentpunkte geringer ausfällt als zum selben Zeitpunkt im vergangen Jahr.

Die Zahl der Onliner varriert dabei stark zwischen den Bundesländern. Mit 80,2 Prozent Onliner-Anteil ist Bremen weiterhin das Bundesland mit dem höchsten Anteil der Internetnutzer. Zwischen den westlichen und den östlichen Bundesländern ist der Unterschied, verglichen mit vergangenen Erhebungen, dabei weiter größer geworden. Im Osten stagniert die Anzahl der Onliner, während sie im Westen weiter ansteigt. So weisen beispielsweise Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und auch Brandenburg nur sehr geringe Wachstumsraten auf. Des weiteren lassen sich Unterschiede anhand des Bildungsgrades, des Alters und dem Nettoeinkommen der Haushalte identifizieren.

http://www.initiatived21.de

Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
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